Das Jahr zur Zukunft.

Meilensteine, die Salzburg prägten.

Die ökonomische, technische, gesellschaftliche und kulturelle Weiterentwicklung unseres Landes basiert auf Meilensteinen der Kreativität, auf individuellen Leistungen und mutigen Entscheidungen. Bereitschaft für den Wandel, für Idee und Innovation öffnet uns auch heute vielfältige Wege in eine erfolgreiche Zukunft.

  • 1816

    Vertrag von München.

    Der Vertrag zwischen Habsburgern und Wittelsbachern regelt die Zugehörigkeit Salzburgs in den heute gültigen Landesgrenzen zum Kaisertum Österreich. Die ehemals Salzburger Gebiete links der Salzach (Tittmoning, Waging am See, Laufen, Teisendorf) bleiben bei Bayern. Das Gericht Itter-Hopfgarten kommt zu Tirol.

  • 1816
  • 1816

    Stille Nacht! Heilige Nacht!

    Immaterielles Kulturerbe – eine mitreißende Botschaft aus Salzburg an die Welt.

    Im Jahr 1816 schrieb der junge Hilfspfarrer Joseph Mohr im Lungauer Dorf Mariapfarr ein inniges Gedicht zur Geburt Christi – vorerst einmal für die Schublade ...

    Dass seine schlichten, poetischen Worte, die sein Freund Franz Gruber wenig später vertonte, noch 200 Jahre später an den Weihnachtstagen von Millionen Menschen weltweit gesungen werden – in den kleinsten Kapellen wie in den großartigsten Kathedralen –, hätte er sich wohl nie träumen lassen.

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  • Stille Nacht! Heilige Nacht!
    (c) Stadtgemeinde Oberndorf
  • 1834

    Sammeln – Retten – Schützen.

    Das Salzburg Museum – lebendige Historie.

    „Er war nicht für sich allein sondern auch und noch weit mehr für sein Vaterland geboren.“

    So ist es zu lesen in den Arkaden des Sebastiansfriedhofs, am Grabstein von Vincenz Maria Süß (1802–1868). Die Vielseitigkeit seiner Expertise erstaunt – Schullehrer, Amtsschreiber, Steuerkontrolleur, städtischer Leihhausverwalter, Schriftsteller – und natürlich: Gründer des Salzburg Museums.

     

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  • 1834
  • 1841

    Emporbringung der Musik in allen ihren Zweigen.

    Dom-Musik-Verein und Mozarteum.

    Als Salzburg 1816 dem österreichischen Kaiserreich einverleibt wurde, beantragte Kaiser Franz I. die Organisation einer „anständigen Dommusik“ auf Staatskosten. Es sollte ein Weilchen dauern – aber es kam dann noch weit besser.

     

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  • 1841
  • 1842

    Genius Loci In Bronze.

    Klassisch Ästhetisch Zeitlos.

    Am 12. August 1835 veröffentlichte der „zugereiste“ Schriftsteller Julius Schilling (Posen 1800–1870 Salzburg) in der Kaiserlichen-königlichen privilegierten Salzburger Zeitung seine Idee der Errichtung eines Denkmals für den großen Sohn der Stadt. Dieser ersten Würdigung sollten unzählige folgen. Heute zeigt sich die Verehrung für Mozart intensiver denn je, sein Name zählt zu den umsatzstärksten Marken der Welt – die Wirkung seiner Musik lässt sich allerdings kaum in Zahlen messen. Das Epizentrum dieses Ruhmes liegt in Salzburg.

     

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  • 1842
  • 1860

    Alles auf Schiene.

    Freie Bahn der Bahn.

    Frühe Tourismusentwicklungen wie in den Kurorten im Gasteiner Tal und den Sommerfrische-Gegenden im Salzburger Seengebiet sind direkt auf Bahnverbindungen aus den Ballungsräumen zurückzuführen. 1860 erhielt die Stadt Salzburg ihren ersten Bahnhof – von nun an brummende Station eines fortschrittlichen europäischen Netzwerks der Mobilität.

     

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  • 1860
  • 1910

    Eine leidenschaft­liche Liebes­geschichte.

    Salzburg und der Schisport.

    Dominierendes Wintervergnügen hierzulande ist und bleibt das Schifahren. An der Spitze der internationalen Wettbewerbe mischen seit je viele Salzburger mit. Ob Spitzen- oder Breitensport – der Wintertourismus zählt zu den bedeutendsten Wirtschaftsfaktoren des Landes. Das Tourismus-Jahrbuch 2013/14 wies für die letzte kalte Saison 14,2 Millionen Übernachtungen aus – Tendenz steigend.

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  • 1910
  • 1920

    Bretter, die die Welt bedeuten.

    Salzburger Dramaturgie – die Stadt als Szene.

    Seit über 90 Jahren wird Salzburg mit den Festspielen identifiziert, das internationale Kultur-Publikum drängt zu den Aufführungen.

    Schwer vorstellbar, dass es für Initiatoren und Befürworter der ersten Stunde gar nicht immer gut lief: Im Anfangsstadium 1920 musste die Festspielgemeinde versprechen, keinerlei Werbung außerhalb Salzburgs zu machen. Die Landesregierung hielt die damals bestehenden Reisebeschränkungen aufrecht, denn man fürchtete um das instabile Währungssystem und kämpfte mit Lebensmittelknappheit. Heute kaum zu glauben: Fremdenverkehr war entschieden unerwünscht.

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  • Bretter, die die Welt bedeuten.
    (c)Archiv der Salzburger Festspiele/Karl Ellinger
  • 1935

    48 Kilometer Kurven, 36 Kehren.

    Die Großglockner Hochalpenstraße führt bis ins Herz der Hohen Tauern.

    Die berühmteste Straße der Alpen bringt ihre Passagiere direkt zum höchsten Berg Österreichs – 3798 Meter über dem Meeresspiegel liegt sein Gipfel. Die Anfahrt offeriert herrliche Gebirgseindrücke – ein mächtiges Panorama, Almwiesen, Bergwälder, Glitzergletscher. Schon Kelten und Römer kannten den Weg, seit fast zwei Jahrtausenden überqueren Menschen die Passhöhe, den Scheitelpunkt der Straße.

    900.000 Besucher im Jahr erleben eine wundersame Entdeckungsreise vor unvergesslicher Kulisse.

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  • 48 Kilometer Kurven, 36 Kehren.
    (c) Grohag
  • 1936

    Up in the air.

    80 Jahre Salzburg Airport.

    Das erste Flugobjekt über Salzburg war 1811 der Überlieferung nach – ein Heißluftballon. 1823 begann die Historie der hiesigen Luftfahrtgeschichte mit der Gründung einer einschlägigen Gesellschaft durch den selbst ernannten „Luftschiffer“ Joseph Wibmperger. 2014 wurden 1,8 Millionen Passagiere am Salzburger Flughafen W. A. Mozart abgefertigt – die meisten davon Touristen. Der milliardenschwere Wirtschaftseffekt dieser kräftigen Entwicklung ist ein konstituierender Faktor für den Erfolg der Region. Ohne den Flughafen wäre das Fremdenverkehrs-Aufkommen in seiner heutigen Form kaum denkbar.

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  • Up in the air.
    (c) Salzburg Airport
  • 1955

    Sinnbild für den
    Österreichi­schen Wiederaufbau.

    Ein gigantisches Projekt – das Kraftwerk Kaprun.

    Der „Tauernbüffel“ – ein seltsames Fabelwesen? Falsch geraten, so nannte man Oberingenieur Rotter, der während achtjähriger Tätigkeit als Bauleiter der Nachkriegszeit die Anlage kein einziges Mal verlassen haben soll. Lange Zeit hatte Kaprun eine unbedeutende Rolle als kleines bäuerliches Gemeinwesen im Schatten der Tauern und abseits wichtiger Durchzugs- und Handelswege geführt. Bis zum Spatenstich für das Kraftwerk. Die gewaltige Fusion von Natur und Technik zur zivilisatorisch unabdingbaren Stromerzeugung hat eine beeindruckende Geschichte der Entdeckungen und Erfindungen – aber auch traurige Hintergründe.

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  • 1955
  • 1962

    Akademische Bildung in Salzburg.

    „Als Rektor der Paris Lodron Universität Salzburg heiße ich Sie sehr herzlich willkommen. Salzburg zählt aufgrund seiner wunderschönen Landschaft, zahlreicher historischer Sehenswürdigkeiten und der Festspiele zu den schönsten und interessantesten Städten der Welt. Und: Salzburg ist eine Universitätsstadt mit Tradition.“
    (Heinrich Schmidinger, Rektor der Universität Salzburg und Vorsitzender der Österreichischen Universitätenkonferenz)

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  • 1962
  • 1966

    Julie und ihr Edelweiss.

    Small and white, clean and bright.

    Vor 50 Jahren trat The Sound of Music seinen Siegeszug durch die Kinos an und wurde zur erfolgreichsten Musicalproduktion der Filmgeschichte. Die Salzburger Drehorte sind heute Pilgerstätten für Hunderttausende Touristen.

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  • Julie und ihr Edelweiss.
    (c) Salzburger Landestheater / Christina Canaval
  • 1971

    Ungezähmte Wildnis.

    Magische Momente im Reich von Adler, Steinbock und Murmeltier.

    Mit 1856 Quadratkilometern umfasst der Nationalpark Hohe Tauern das bei weitem größte Schutzgebiet im europäischen Alpenraum.

    Die speziellen klimatischen, geologischen, hydrologischen und topografischen Verhältnisse bedingen die hohe Vielfalt an Ökosystemen mit ihren speziellen Lebensgemeinschaften. Die vitalen Tierpopulationen und vielfältigen Pflanzenwelten des Nationalparks Hohe Tauern sind repräsentativ für alle Höhenstufen der Alpen.

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  • Ungezähmte Wildnis.
    (c) LMZ
  • 1975

    In vier Stunden nach Grado.

    Die A10.

    Seit 40 Jahren verläuft die durchgängige Autobahnverbindung von Salzburg in den Süden. Im Juni 1975 wurde die Scheitelstrecke der Tauernautobahn als eine der wichtigsten Nord-Süd-Achsen Österreichs eröffnet.

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  • In vier Stunden nach Grado.
    (c) LMZ
  • 1989

    Weisses Gold und Kultur – prähistorisch bis zeitgenössisch.

    Hallein im Zeitenwandel.

    Durch geschickte Preispolitik der Erzbischöfe errang die Salinenstadt Hallein mit der Verarbeitung der Salz-Vorkommen am Dürrnberg eine Vormachtstellung im gesamten Ostalpenraum. Aus dem Salzhandel, der vorwiegend über den Transportweg Salzach erfolgte, lukrierten die Kirchenfürsten über Jahrhunderte mehr als die Hälfte ihrer gesamten Einkünfte. Heute assoziieren wir mit der ehemaligen Salz-Metropole Hallein ganz andere Werte.

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  • Weisses Gold und Kultur – prähistorisch bis zeitgenössisch.
    (c) Keltenmuseum Hallein
  • 2014

    Mehr Museen und mehr.

    Ob naturwissenschaftlich oder künstlerisch interessiert – Fülle allerorten.

    Die Schnürlregentage muss man in Salzburg nicht fürchten. In der Museumslandschaft gibt es so viel zu erkunden, ein einziger Besuch kann mitunter gar nicht ausreichen ... Möchten Sie eine Zeitreise antreten, um mit den Fürsterzbischöfen durch ihre exklusiven barocken Wirkungswelten zu wandeln, oder im White Cube über komplexe zeitgenössische Kunstleistungen reflektieren – oder noch lieber mit leichtem Gruseln dem Tyrannosaurus Rex ins starre Auge blicken?

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  • Mehr Museen und mehr.
    (c) DomQuartier Salzburg
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