Julie und ihr Edelweiss
(c) Salzburger Landestheater / Christina Canaval

Julie und ihr Edelweiss

Small and white, clean and bright

Vor 50 Jahren trat The Sound of Music seinen Siegeszug durch die Kinos an und wurde zur erfolgreichsten Musicalproduktion der Filmgeschichte. Die Salzburger Drehorte sind heute Pilgerstätten für Hunderttausende Touristen.

Für unzählige Salzburg-Besucher aus den Ländern Europas, aus den USA und Asien, neuerdings auch aus den arabischen Ländern, ist der Film ein Hauptgrund für ihren Salzburg-Trip. Neben Mozart und den Festspielen ist The Sound of Music der bedeutendste Tourismusfaktor in Stadt und Land. Die Fans verbinden Schauplätze wie Schloss Leopoldskron, die Frohnburg (im Film die Fassade der Trapp-Villa), das Kloster am Nonnberg, Mirabellgarten, Residenz, den Friedhof von St. Peter, die Felsenreitschule oder den Pavillon im Hellbrunner Park, St. Gilgen und Mondsee mit den weltberühmten Szenen und Songs. Die Liebesgeschichte zwischen dem aufrecht-integren adeligen Witwer und dem frommen, fröhlich-sangeslustigen Kinderfräulein, die existenzielle Bedrohung der Familie von Trapp durch die Nazis und die tapfere Auswanderung in die Neue Welt verbunden mit den talentierten, musizierenden Kindern greifen auch heute unverändert ans Herz. Die Idylle des Salzburger Ambientes tut ein Übriges.

Bless my homeland forever

Nach dem schon durchschlagenden Bühnenstück von Rodgers and Hammerstein, am Broadway fast tausendfünfhundertmal aufgeführt, kreierte Robert Wise den Film und führte gleichzeitig auch Regie. 1965 wurde The Sound of Music für zehn Oscars nominiert und errang schließlich fünf davon (bester Film, beste Regie, bester Ton, bestes Drehbuch und beste Musical-Adaptierung). Für Julie Andrews in der Hauptrolle war dieser Film der Beginn einer beispiellosen Karriere. Sie selbst sagte einmal in einem Interview, dass es für sie eine Ehre bedeutet, in einem Film, der so viele Menschen glücklich gemacht hat, mitgewirkt zu haben.

Die Hollywood-Romanze beruht zwar auf wahren Begebenheiten aus der Biografie der Maria Augusta von Trapp aus dem Jahr 1949, die märchenhafte Schilderung und viele idealisierte Details sind den Drehbuchautoren zu verdanken. Nichtsdestotrotz erfreut sich der Film mit seinem Ausdruck der Sehnsucht nach Zusammenhalt der Familie, nach einem Leben in Frieden umgeben von makelloser Natur ungebrochener Beliebtheit.

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