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April

Grenzerlebnisse & Biosphärenpark Lungau

Salzburg Schwerpunkt

Grenzerlebnisse - Unterwegs an Salzburgs Rändern um 9:35 Uhr

Die Reise entlang an Salzburgs Grenzen erzählt Geschichten über ungewöhnliche und liebenswürdige Menschen und ihren Erlebnissen, über entlegene Landschaften und deren Geschichte. Diese Rundreise führt ins Wildgerlorstal an der Grenze zu Tirol und Italien, wo das Ehepaar Kogler mit der Zittauerhütte eine der entlegensten Berghütten bewirtschaftet.

Vom Oberpinzgau geht die Reise weiter in den Lungau, wo das Kamerateam an der Grenze zur Steiermark die kleinste Salzburger Schrebergartensiedlung besucht. Grenzüberschreitendes spielt sich bei Weißbach bei Lofer ab. Hier ist es gelebte Tradition, dass Salzburger und Bayerische Bauern gemeinsam ihr Vieh auf die weitläufige Kallbrunnalm treiben. Von der Alm geht die Reise dann an den Wolfgangsee, wo der letzte Fährmann zwischen Abersee und St. Wolfgang seinen Dienst versieht.

Eine Dokumentation von Reinhard Grabher

 

Warum die Unesco auf den Lungau kam um 10:00 Uhr

Wenn die Anzahl der Rinder, die auf der Weide stehen, die Anzahl der angebotenen Gästebetten übersteigt, ist die Gegend intakt. Wenn diese Faustregel von Tourismus-Strategen stimmt, ist der Lungau hoch intakt. Über 15.000 Rinder stehen 11.000 Gästebetten gegenüber. Das war sicher ein Kriterium, dass die UNESCO am 11. Juni 2012 dem Salzburger Lungau die Auszeichnung "Biosphärenpark- Modellregion für nachhaltige Entwicklung" verlieh.

Es handelt sich dabei nicht um ein reines Naturschutzgebiet, sondern versteht sich als eine Region "für den Ausgleich der häufig konkurrierenden Interessen von Naturschutz und Bewirtschaftung - für ein harmonisches Zusammenleben von Mensch und Natur". Der Biosphärenpark ist ein Meilenstein für die Entwicklung des südlichsten Bezirks Salzburgs. Damit steht der Lungau auf einer Stufe mit den Galapagos Inseln, dem Ayers Rock oder den Niagara Fällen. Im "Biosphärenpark" soll der Mensch im Mittelpunkt stehen. Diesem Gedanken folgt dieses " Erlebnis Österreich" und stellt Menschen vor, die sich täglich dafür einsetzten die Worthülse "Biosphärenpark" mit Inhalten zu füllen.

Eine Dokumentation von Kurt Liewehr

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