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Bad Fusch - eine Wiederentdeckung

Bad Fusch - eine Wiederentdeckung

Das "kalte Gastein"

Die Kulturpublizistin Gertraud Steiner nimmt eine literarische Wieder- und Neuentdeckung Bad Fusch`s vor, mit dem Schwerpunkt auf dem Zeitraum der Biedermeierzeit bis zum ersten Weltkrieg, der Blütezeit dieses Alpenbades, das als das „kalte Gastein“ damals von prominenten Vertretern aus Kultur, Kunst und Wissenschaft aufgesucht wurde.

Die Entwicklung von Bad Fusch steht genauso in Verbindung mit der hochalpinen Bergwelt der Glocknergegend. Hier wurden Unterlagen aus der Alpinismusgeschichte einbezogen.

Aus der älteren Reiseliteratur wurden Unterlagen gesammelt, die den touristischen Aufstieg von Bad Fusch und Fusch als Talort der Glocknerstraße dokumentieren. Reiseführer, die zwischen 1830 und 1910 entstanden sind, erhellen die touristische Infrastruktur, die sich damals entwickelt hat.

Schließlich soll dieses Buch auf ausdrückliche Anregung der Gemeinde Fusch nicht nur den Blick von außen wiedergeben, sich nicht auf Schilderungen von frühen Touristen, Alpenreisenden und Kurgästen beschränken, sondern auch das Leben der ansässigen Bevölkerung mit in den Fokus der Betrachtung nehmen. Bergführer, Herbergsväter, Gastwirte und Wirtinnen, Köchinnen, Sennerinnen, Handwerker, der Gemeindearzt, bekannte Wirtsfamilien waren die Akteure bei der Erschließung, der Tourismus- und Sozialgeschichte der Region. Fusch und sein Kurbad sind nicht isoliert zu betrachten, sondern stehen hier nur im Mittelpunkt eines weiter gefassten Horizonts.

    

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