19.03

bis

01.11

Hunger, Not und Gottvertrauen
(c) Salzburger Freilichtmuseum

Hunger, Not und Gottvertrauen

Der tägliche Kampf ums Überleben

 

Als Beitrag zum Jubiläumsjahr „Salzburg 20.16“ widmet das Salzburger Freilichtmuseum dem armseligen Durchschnittsleben einer im Jahr 1816 lebenden Bauernfamilie eine Sonderausstellung.

Als Beispiel für ein Schicksal von vielen wird in der Schau „Hunger, Not und Gottvertrauen!“ dargestellt, mit welchen alltäglichen Lebenssituationen sich die Mitglieder der Familie Grimming damals herumschlagen mussten. Was stand auf dem Speiseplan, welche Krankheiten suchten die Familie heim, wie viel Abgaben musste sie jährlich dem Grundherrn leisten?

Weit weg von dem, was heutzutage in vielen Hochglanzmagazinen als „authentisches Landleben“ verkauft wird, soll den Besucherinnen und Besuchern ein möglichst wahrheitsgetreues Bild jener Umstände nähergebracht werden, die vor 200 Jahren auf einem Bergbauernhof im Land Salzburg herrschten. Nach heutigen Maßstäben wäre das Leben der Familie Grimming eine einzige Abfolge von Katastrophen, damals nahm man das dürftige Auskommen und die Schicksalsschläge als gottgewollt hin.

 

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