20

Mai

9. Literaturfest
(c) Lev Ledit: Teresa Präauer

9. Literaturfest

SPRACH:GESCHICHTEN

Irmgard Fuchs versetzt in ihren Debüterzählungen „Wir zerschneiden die Schwerkraft“ die Welt in eine Schieflage. Die Figuren gewinnen dabei eine Freiheit, die es ihnen erlaubt, anders zu sein.


„Der Weisheit letzter Schuss“ von Klemens Renoldner ist eine Sammlung von ebenso klugen wie skurrilen Geschichten „von wankelmütigen Weltbürgern, fadenscheinigen Biotopen und gutartigen Bühnenschönheiten“.

 

Salzburger Bezüge: das Mittagsprogramm


Zahlreiche Lesungen weisen als Kooperationsveranstaltungen mit der Landesausstellung Salzburg 20.16 einen Bezug zu Salzburg auf. Bettina Balàka zeigt sich auch in ihrem neuen Roman „Die Prinzessin von Arborio“ als glänzende Beobachterin von Glück und Unglück. Vladimir Vertlib schildert voller Witz und Finesse das Altwerden und wie eine Gesellschaft, die immer jung sein will, damit umgeht.

Irmgard Fuchs versetzt in ihren eigenwilligen und poetischen Debüterzählungen „Wir zerschneiden die Schwerkraft“ die Welt in eine Schieflage, während Klemens Renoldner in seinem Geschichtenband „Der Weisheit letzter Schuss“ von wankelmütigen Weltbürgern, fadenscheinigen Biotopen und gutartigen Bühnenschönheiten erzählt. Der Lyrik- und Kurztexteblog Der goldene Fisch präsentiert sich mit einer Lesung von fünf anwesenden und vier digital zugeschalteten Autoren, deren Texte sich durch gesellschaftspolitische Aktualität auszeichnen.

In Schaufenstern der Stadt sind in diesem Jahr Texte der Salzburger Künstlerin Teresa Präauer nachzulesen. Sie wird außerdem ihren Prosatext „Oh, Schimmi“ vorstellen, für den sie beim Ingeborg Bachmann-Wettbewerb 2015 von Jurydiskussion und Publikum enthusiastisch gefeiert wurde.

 

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