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Sept.

Salzburg ohne Bischof

Vortrag Salzburger Bildungswerk

Bewegte Jahre der Kirche Salzburgs um 1816 Mit Erzbischof Hieronymus Graf Colloredo ging 1803 die jahrhundertelang bestimmende Einheit von politischer und kirchlicher Macht in der Person des Landesfürsten und Erzbischofs zu Ende. In den Jahren bis 1816 wurde das Land durch fünfmaligen Herrscherwechsel und französische Besatzungen zu einem Spielball europäischer Machtinteressen. Aber auch für die Salzburger Kirche waren es Krisenjahre: Aus dem Fürsterzbistum wurde ein jahrelanges seelsorgliches „Notstandsgebiet“ ohne eigenen Bischof vor Ort. Erst die Ernennung des Laibacher Bischofs Augustin Gruber zum neuen Erzbischof 1823 ebnete den Weg für eine Erneuerung der Kirche Salzburgs.

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