23.07

bis

24.07

Schrattenbach Requiem

Salzburg 20.16 bei den Salzburger Festspielen

Der Feier zur 200-jährigen Zugehörigkeit Salzburgs zu Österreich sind vier Konzerte gewidmet, die eine wahre Hoch-Zeit der Salzburger Kirchenmusik aufleuchten lassen und die enge Verbundenheit der größten Salzburger Komponisten vergegenwärtigen.

Den Auftakt bildet das c-Moll-Requiem von Michael Haydn, das – unter Beteiligung von Leopold und Wolfgang Amadeus Mozart – 1771 zur Uraufführung gelangte. Gewidmet ist es Fürsterzbischof Sigismund Schrattenbach, der nicht zuletzt durch das in seinem Auftrag erbaute Sigmundstor Eingang in die Annalen der Geschichte dieser Stadt fand. Anton Cajetan Adlgasser, auch er gefördert von Schrattenbach und gemeinsam mit Michael Haydn beteiligt an Die Schuldigkeit des ersten Gebots, dem frühesten Bühnenwerk des 11-jährigen Mozarts, ist mit seiner klangschönen Motette „Dicite in gentibus“ zu erleben.

Zu den wichtigsten Salzburger Kapellmeistern, deren Werke das letzte Konzert dieser Reihe bestimmen, gehört Heinrich Ignaz Franz Biber. Seine Missa Salisburgensis, komponiert 1682 zum 1100-jährigen Bestehen des Bistums Salzburgs, ist im Stile der venezianischen Mehrstimmigkeit angelegt, um die akustischen Vorzüge des Salzburger Doms, dem Uraufführungsort, an den dieses Werk nun zurückkehrt, höchst eindrucksvoll zur Geltung zu bringen.

PROGRAMM

WOLFGANG A. MOZART • Kyrie d-Moll KV 341 (KV 368a)

WOLFGANG A. MOZART • Ballettmusik KV 367 (No. 1 und No. 2) und Finale 2. Akt aus der Oper Idomeneo KV 366

JOHANN MICHAEL HAYDN • Missa pro defuncto Archiepiscopo Sigismundo c-Moll MH 155, „Schrattenbach-Requiem“

INTERPRETEN

Ádám Fischer, Dirigent
Christina Landshamer, Sopran
Katharina Magiera, Mezzosopran
Julian Prégardien, Tenor
Michael Nagy, Bass
Salzburger Bachchor
Alois Glaßner, Choreinstudierung
Mozarteumorchester Salzburg

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