23.07

bis

11.09

The People`s Cinema
(c) Erika Hock

The People`s Cinema

Beziehungen zwischen Kunst und Kino

„The People’s Cinema“ untersucht die Beziehungen und Verflechtungen zwischen KünstlerInnen und dem Kino. KünstlerInnen lassen sich oft von Filmen inspirieren und „stehlen“ oft auch Bilder und Ideen. Diese Ausstellung vereint die Kreativität von über 50 KünstlerInnen und Kuratorinnen in einem kollaborativen Filmprojekt.

„The People’s Cinema“ ist ein Gesamtkunstwerk mit einer Ausstellung zeitgenössischer Kunst, drei Film-Pavillons mit einer von KünstlerInnen ausgewählten Assemblage von Video und Film Footage, einer Reihe von Vorträgen und einer Publikation.

Drei Film-Pavillons werden thematisch verschiedene Filmprogramme zeigen. Ein Pavillon, konstruiert in der Art einer Buckminster Fuller Kuppel, wird im Großen Saal platziert sein. Der zweite Pavillon wird das ganze Kabinett einnehmen. Der dritte Pavillon wird im Freien nahe dem Künstlerhaus platziert sein. Zudem sind zeitgenössische KünstlerInnen eingeladen, neue Arbeiten, die die Fragestellungen der Ausstellung thematisieren, zu zeigen.

Der konzeptuelle Hintergrund des Projekts ist die Idee, eine kollektive Phantasmagorie der Fantasie und des Verlangens zu ermöglichen, die aus dem gesamten Erbe des laufenden Bildes schöpft. Dieses Projekt wird speziell KünstlerInnen involvieren, die nicht nur mit filmischen Material arbeiten sondern auch Kunstwerke produzieren, die das gesamte vorhandene filmische Material als Quelle nutzen, sei es Kino, online Bilder oder Heimvideo.

Der filmische Assoziationsraum, der dadurch entsteht, bietet Platz für all unsere Wunschträume des Verlangens und der Fantasie. Mit diesem Projekt kann ein sprachliches und visuelles Vokabular für diese Art empirische und sehnsuchtsvolle Beziehung entwickelt werden; wo Film normalerweise Objekte und die Welt selbst imitiert, haben wir hier eine Situation in der sich Objekte aus dem Film selbst herausbilden und man diese Spirale zwischen Imagination, Erinnerung, Verlangen und filmischen Apparat erleben kann.

Kurator: Sèamus Kealy

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