Seit 200 Jahren ist Salzburg<br>ein Teil von Österreich.
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Seit 200 Jahren ist Salzburg
ein Teil von Österreich.

Was steckt dahinter.

Der Aufbruch und Wandel Salzburgs wurzelt im realen Hintergrund der Historie. Die Wirren der napoleonischen Kriege führten 1803 zur Auflösung des Fürsterzbistums Salzburg. Aus dem ehemals geistlichen Ständestaat erwuchs ein säkularisiertes weltliches Fürstentum, das Land geriet jedoch bald als politischer Spielball zwischen die Interessen von München und Wien. Nach den Beschlüssen des Wiener Kongresses kam Salzburg am 1. Mai 1816 in den heute gültigen Landesgrenzen schließlich zum damaligen Kaisertum Österreich.

Seit 200 Jahren ist Salzburg nun Teil Österreichs. Ein Anlass, nachzudenken. Woher kommen wir? Wer sind wir? Wohin gehen wir? Salzburg 2016 hat sich eine profunde, sensible – auch kritische – Rückschau zum Ziel gesetzt und versucht sich an einem Ausblick in die Zukunft unseres Landes.

Die Welt ist in heftige Bewegung geraten, wie es uns die Flüchtlinge vor Augen führen, die jeden Tag auf der Suche nach einem besseren, einem guten Leben die Grenzen passieren.

Dieses Land ist ein einzigartiger Ort der Kraft. Herrliche Gegenden um Berge und Seen, eine in architektonischer und kultureller Hinsicht unvergleichliche Hauptstadt. Aber auch Brüche, Herausforderungen und Widersprüche gilt es zu erkennen. Perspektiven und Potentiale blitzen auf in der Gegenüberstellung traditioneller Werte und revolutionärer Wünsche.

Salzburg 2016 will all dem Raum geben.

Die Landesregierung hat daher im Regierungsbeschluss vom 17. Oktober 2014 die Gründung der Salzburg 2016 GmbH fixiert und die Leitgedanken für dieses Jubiläumsjahr formuliert.

Darin festgelegt sind folgende sechs thematische Schwerpunkte, die sich im Programm widerspiegeln sollen:

  • Die Landesausstellung
  • Das Salzburger Zukunftslabor
  • Veranstaltungen und Festprogramm
  • Projekte zur Infrastruktur
  • Salzburg und seine Nachbarn
  • Salzburg und Österreich

Am 11. Dezember 2014 erfolgte die Gründung der GmbH. Friedrich Urban wurde mit diesem Gründungstag zum Geschäftsführer bestellt und das Büro im Traklhaus eingerichtet und organisatorisch auf die Beine gestellt.

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