16

März

Mit dem Barock fängt alles an!
(c) Verlag müry salzmann

Mit dem Barock fängt alles an!

Buchpräsentation am 16.3. im Sattlerforum

Warum Salzburg ist, wie es ist.

Salzburg braucht eine neue Aufklärung meint der Autor Anton Thuswaldner und diskutiert darüber mit Siegbert Stronegger.

 

Ist Ihnen schon aufgefallen, wie bescheiden sich das Türmchen des Salzburger Rathauses inmitten der mächtigen Kirchtürme ausnimmt?

Kein Wunder: Beinahe tausend Jahre hatten geistliche Fürsten hier das Sagen. Mit der Aufklärung veränderte sich alles, und zunächst nicht zum Besseren. Kirchenbesitz wurde geplündert und zweckentfremdet, die Benediktineruniversität geschlossen, das Musikleben verschwand für lange Zeit. Die einst imposante Residenzstadt fiel in Bedeutungslosigkeit; und das Bürgertum musste sich erst erfinden...

Heute, 200 Jahre nach Trennung von Staat und Kirche, prallen Freigeister wieder auf Fundamentalisten: Wo und wie hat sich Salzburg seither verändert, und wohin möchten wir nie mehr zurück? Wie europäisch war die Stadt am Beginn der Neuzeit oder in Mozarts Tagen im Vergleich zu jetzt? Worin ist - wenn überhaupt - das Barock modern, diese raumgreifende, aus den Religionskriegen gewachsene Frucht? Wann und wo waren die letzten 200 Jahre unaufgeklärt, und wo sind wir heute noch unerleuchtet?

 

Anlässlich des Jubiläumsjahres "Salzburg 2016" legt der renommierte Literaturkritiker Anton Thuswaldner einen Essay im Verlag "müry salzmann" vor, der mit Fragen wie diesen das eine oder andere Klischee ins Wanken bringt.

Um Anmeldung wird gebeten unter office@muerysalzmann.at

oder unter T: 0662 / 87 37 21

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