12.05

bis

13.05

Migration bildet

Migration bildet

Tagung zum Thema Migration und Bildung

Internationale Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler setzen sich aus unterschiedlichen fachlichen Perspektiven mit dem vielschichtigen Feld der Migration, Bildung und Medien auseinander.

Es geht darum, individuelle Bildungsprozesse durch Migrationserfahrungen in einem breiten Kontext verständlich zu machen sowie Schule und Bildung in unserer Migrationsgesellschaft international vergleichend zu analysieren. Außerdem wird die Rolle der Medien in Migrationsprozessen und das Zusammenspiel von Medien und Migration kritisch hinterfragt: Zum einen geht es darum, welche Bedeutung unterschiedliche Medien für MigrantInnen haben, zum anderen wird der Darstellung von Migration, MigrantInnen und Diversität nachgegangen.

 

Anlässlich des Jubiläums der 200-jährigen Zugehörigkeit Salzburgs zu Österreich ist der Veranstaltungsort nicht zufällig gewählt. Salzburg steht symbolisch für historische und aktuelle Migrationsbewegungen. Zur Zeit der ProtestantInnenvertreibungen mussten viele Salzburger Familien ihre Heimat verlassen und 1947, zur Zeit des jüdischen Exodus, war Salzburg eine Drehscheibe für große internationale Migrationsbewegungen, genauso wie heute, wo viele syrische Flüchtlinge über Salzburg nach Deutschland und in andere EU-Staaten fliehen.

Außerdem ist der relative Anteil an Personen mit Migrationshintergrund in Salzburg deutlich höher als in der Bundeshauptstadt Wien. Dies gibt Anlass zu einer differenzierten und kritischen Selbstreflexion im Sinne von „Woher kommen wir?“, „Wer sind wir? , „Wohin gehen wir?“ und vor allem im Hinblick auf die Frage, wie uns verschiedenste historische und aktuelle Migrationsbewegungen prägen und geprägt haben.

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